Boehringer Ingelheim erweitert sein Portfolio in der Krebsimmuntherapie um eine ungewöhnliche Impfstoffplattform. Der Pharmakonzern hat mit der Tübinger Prime Vector Technologies (PVT) eine exklusive Lizenzvereinbarung über deren Orfvirus-(ORFV)-Technologie geschlossen. Ziel ist die Entwicklung einer neuen Generation von Krebsimpfstoffen, die sowohl als eigenständige Therapie als auch in Kombination mit weiteren onkologischen Wirkstoffen von Boehringer eingesetzt werden sollen. Finanzielle Details bleiben im Verborgenen.
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In Wissenschaftskreisen hat eine aktuell in Nature publizierte Studie zum Einsatz von mRNA-„Impfstoffen“ gegen Krebs-Neoantigene beim triple-negativen Brustkrebs für eine riesige Welle der Aufmerksamkeit gesorgt. Da in der Phase I-Studie jedoch nur 14 Patienten behandelt wurden, ist die konkrete Schlussfolgerung eines Durchbruchs noch nicht statthaft. Gleichwohl hauchen die sehr ermutigenden Daten dem gegenüber Antikörpern, ADC oder Checkpoint-Wirkstoffen ins Hintertreffen geratenen Ansatz der Krebsimpfung neues Leben ein.

Prime Vector Technologies GmbH (*)
Biontech SE